Sur la Montagne
Sur la Montagne

HOTEL MINIMAL ist Pension und Kunst-Installation in einem. Ein Bett, Licht, Wasser und etwas Kaffee, das sind die wenigen Dinge, die der Gast vorfindet, der hier übernachtet. Und: ein großes Fenster.
Das Zimmer von außen, Passanten laufen vorbei, schauen – etwas irritiert – in das private Interieur des Hotelzimmers. Durchs Schaufenster fällt der Blick in den hohen Raum, die schwarz-weiß karierte Bettdecke ist zurückgeschlagen, wer hat hier wohl genächtigt? Neben dem Bett liegt ein dünnes Nachthemd, achtlos hingeworfen, die einfache Glühbirne überm Bett leuchtet noch, obwohl es schon dämmert. Man späht hinein, im dunklen Hinterzimmer kann man nichts erkennen, sind die Gäste noch mal ausgegangen?
Der Kontrast zwischen der Intimität eines Schlafzimmers und der lauten Öffentlichkeit der Straße verstärkt den Eindruck, einem geheimen Schauspiel beizuwohnen. Der Betrachter hat Angst, von den Bewohnern beim Betrachten überrascht zu werden und möchte doch mehr sehen. Aber kann es überhaupt sein, wohnen hier wirklich Hotelgäste, oder ist das Ganze nur eine Inszenierung…
(PS: Bitte warme Sachen mitbringen, ein kurzer Teil der Veranstaltung findet draußen statt)
Liebe Kassettenfreunde,
am 4. Advent wollen wir nach langer Zeit noch einmal ein Mixtape mit Euch aufnehmen.
Wie immer freuen wir uns auf Eure musikalischen Beiträge. Diesmal dürft Ihr neben Schallplatten auch Eure MP3-Spieler und CDs mitbringen (Ist ja schließlich Weihnachten...).
Gemeinsam nehmen wir dann im Laufe des Spätschoppens ein festliches Mixtape auf, dass am Ende der Veranstaltung wie immer versteigert wird.
(Vielleicht die letzte Chance ein individuelles Weihnachtsgeschenk zu erstehen.)
Wir freuen uns bereits jetzt wieder auf turbulente Versteigerungsskandale...
Wir werden zu günstigen Preisen Kaffee und Kuchen anbieten. Zudem kann auch das heimelige Hotel Minimal im "Sur la Montagne" bewundert werden, an dessen Hotelbar ihr Euch gerne betätigen könnt...
Wir freuen uns auf Euer Erscheinen!
Mixtape Spätschoppen #4
19.Dezember 2010 ab 16 Uhr
Eszter Szabó, Still from “Sylvie”, Projected Video Animation, 2010

Enrique Minjares:
Ich liebe dich auch
drawings
Opening on October 09th 19:00
SUR LA MONTAGNE
TORSTR. 170
BERLIN
Jost Völker zeigt:
INSEILASTIONEN
musik von dirk markham
objekte von bernd meinen
VERNISAGE
23.09.2010 um 19:19 im Sur la Montagne
Multimedia exhibition
"TRACKS 4"
Opening on September 10th 19:00
TORSTR. 170
SUR LA MONTAGNE
BERLIN, GERMANY
„Hotel Minimal“ im Sur la Montagne
ERÖFFNUNG HOTEL MINIMAL:
Ab Sonntag, 11.7.2010
kann das Zimmer mit Ausblick
im Hotel Minimal gebucht werden.
Übernachtung:
35,00 EUR (Frühstück + 5,00)
Still from Vadim Schaeffler's "Motion" Video, 2009
Temporary Con
Pop-up Video Program
Work shown in windows SlaM at Torstrasse 170 and Z-Bar at Bergstrasse 2
On the evenings of Friday, July 23rd
and Saturday, July 24th


Alexandre Leroux
Vernissage: 19. Februar 2011, 19.00 Uhr
Ausstellung: 20. Februar 2011 – 17. März 2011
Öffnungszeiten: Mi - So 15.00 - 20.00
Alexandre Leroux:
Dwelling in to my memories "Errance" is a recollection of thought,
moment and place, encounter with people and a part of myself.
To show the diffuse influence in which l'oeuvre and life mix together.
20.02. - 17.03. 2011
13.03.2011 - 20:00
Poetryslam-Legende und Spitzentyp Felix Römer stellt am Sonntag, den 13. März 2011 im SlaM sein neues Programm "So oder So" vor.

31.03. 2011
buttmemories
Amelie Zadeh & Mario Kiesenhofer
31.März.2011, 18 – 23 Uhr
we ♥ your butt
screen print card game; containing 26 pairs of butts
Multi-city Video Installation
Weekends, March 18th-April 1st, 2011
Opening at all sites: Friday, March 18th; 6-9 p.m.
Open Dates:
Friday, March 18th-Saturday, March 19th
Friday, March 25th-Saturday, March 26th
Thursday, March 31st
Finissage: Friday, April 1st
Or by Appointment
Sites
New York: Allan Nederpelt
60 Freeman St. Greenpoint, Brooklyn
Berlin: Sur la Montagne
Torstrasse 170, Mitte, Berlin
Budapest: Videospace
Ráday u. 56, Budapest
Notes on “The Decelerator”
“The Decelerator” is an entity, a device, designed as an installation to actively slow down how we perceive time in relation to ever-accelerating technological advances, which are approaching the speed of light in a complex and tangential web. This exponential speed increase creates a change in how we relate to land and space, bringing the physical world closer together and fracturing trajectories of thought and consciousness in multifarious states of being. Without responsible forethought, this increased connectivity can be intense, volatile and violent. Viewers of “The Decelerator” are encouraged to find a perspective, a footing, that, while engaging and dynamic, is also tenable within its framework.
Eight video artists from Europe and the Americas will present a variety of new and existing videos and video-mapped installations. “The Decelerator” involves a subterranean sound piece commissioned for the exhibition by the German Industrial musician Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten). This sound piece, the murmuring thread, will play throughout the respective spaces. The mix of work installed within this single soundtrack, presented simultaneously in three cities, makes this an exciting and conceptually new form of exhibition, which mirrors the conversations the show hopes to broach. Co-curators Adam Nankervis, Kosma Zsolt and Leo Kuelbs all hail from different continents, as well, adding to the global aspects of “The Decelerator.”
A limited edition DVD catalog will also be available at the sites for a nominal charge.
More Images Available at LKC Facebook site, under “Decelerator”
Vadim Schaeffler, Still from “Kugelstaat,” 2011
18.03. - 01.04. 2011
Sound by:
Video Art by:

06.04. - 10.04. 2011
12- 20 Uhr
Galerie L.J. – Group Show
“Crème de la Crème”, Berlin Special
Galerie L.J. from Paris brings an exquisite selection of its best pieces by long-time Pictoplasma favourites for an ephemeral group show to Berlin.
Wir freuen uns im April Teil des Pictoplasma Festivals 2011 zu sein. Im Rahmen des Character Walk werden wir einige Kronjuwelen der Galerie L.J. aus Paris ausstellen. Unter anderem Arbeiten von Allyson Mellberg, Amandine Urruty, Evah Fan, Brendan Monroe, A.J. Fosik und Alëxone.
Hier ist die ,Character Walk Map‘ herunterzuladen.
22.04. & 23.04. 2011
Das SlaM präsentiert:
Allez-Hopp!
Wir haben zu Ostern eine ausgewachsene Hüpfburg im SlaM versteckt.
Freitag, 22. April
ab 18:00 Uhr Sundowner.
Samstag, 23. April
ab 14 Uhr Kinderhops
und Hüpf-Konkurrenz "Allez-Hopp!"
Jeweils nach Einbruch der Dunkelheit Strobo-Bouncing im Blitzlichtgewitter!
Niemand wird verdursten... Everybody Jump!
Fotografie von Katharina Schmidt & Paula Stuckatz aus „Während des Fotos“
02.05. – 31.05. 2011
Diavortrag:
Mittwoch, 15. Juni 2011 | 20 Uhr
Sur la Montagne / SlaM
Torstraße 170, 10115 Berlin
Unser Freund Raphael Fellmer führt ein Leben ohne Geld.
So ist er letztes Jahr ohne einen Pfennig in die Hand zu nehmen von Den Haag über Europa, Nordafrika bis nach Brasilien gereist. Von dort weiter durch die drei Guyanas, Venezuela, Kolumbien, Zentralamerika, Mexiko und schließlich nach Texas. Dabei ist er eben mal per Segelschiff über den Atlantik getrampt.
Mit mehr als 500 verschiedene Fahrzeugen sowie der Hilfe von tausenden Menschen bereiste er in 15 Monaten vier Kontinente und legte über 30.000 Kilometer zurück. Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag.
Link: Forward the (R)Evolution
Fete de la Musique: Karaoke im SlaM (カラオケ!)
Dienstag, 21.06. 2011 ab 19 Uhr
Sur la Montagne / SlaM
Torstraße 170
10115 Berlin
15. Juni 2011
21. Juni 2011
Vernissage:
Samstag, 4. Juni 2011
19 Uhr
Ausstellung:
5. bis 26. Juni 2011
Mi-So 15-20 Uhr
会期: 6月5日(日) – 26日(日)
時間: 15:00 – 20:00 (水-日)
オープニング: 6月4日(土) 19時〜
Koordinatorin: Eri Kawamura
Begehbares Lochkamerakino
Vorführungen um 18 Uhr
Samstag, 9. Juli 2011
Sonntag, 10. Juli 2011
Karten: € 2,50
Reservierung unter slamera@surlamontagne.de
Christian Schliebs
SlaMera Obscura
Ein Bild. Viel mehr haben wir nicht von der Welt, die uns umgibt. Und viel mehr wollen wir dieser Welt auch nicht von uns geben.
Wir suggerieren ein Bild unserer selbst und bieten dem Anderen auf Plattformen wie Facebook so eine Benutzeroberfläche, die uns erscheinen lässt, wie wir uns selbst gerne sehen würden.
So betreiben wir über das Bild eine fortschreitende Derealisierung der Wirklichkeit. Am Horizont lässt sich bereits die Möglichkeit einer vollkommen durchästhetisierten Welt erkennen, die nach Gottfried Boehm völlig kunstlos wäre.
Die SlaMera Obscura möchte als Anordnung eine Rückbesinnung auf unser Bild der Welt bieten. Als begehbares Höhlengleichnis schlagen wir im Sinne Platons eine dunkle Nische in die Torstraße und provozieren über einen indirekteren Blick auf die Welt eine unmittelbarere Erfahrung unseres In-der-Welt-Seins.
Das SlaM präsentiert für kurze Zeit eindrucksvolle Ölbilder des kanadischen Malers Drew Simpson. Simpson, nach eigenen Angaben degeneriert und an seiner Selbstzerstörung arbeitend, lebt in Berlin und drückt sich in einer überbordenden, romantischen Bildsprache aus.
–Bilder zum Vergrößern anklicken–
Am Freitag gewähren wir einen ersten Blick auf Werke aus Simpsons Tier-Serie. Am Samstag laden wir zur kombinierten Vernissage und Finissage. Gleichzeitig werden wir den Grill vor dem SlaM aufbauen und Euch feinstes Tier-Boardwalk-BBQ anbieten.
Im dichten Fichtendickicht
Eine Ausstellung mit:
Sophia Hatwagner
Markus Sandner
Johann Schoiswohl
Eröffnung | 26. August | 19 Uhr
Ausstellung | 27. & 28. August | 19 Uhr
Wie fungiert Landschaft als Dispositiv für die eigene Subjektivität? Wie konstituiert sich Landschaft als Projektionsfläche für Erinnerung, Erfahrung und Melancholie? Welche Mechanismen der Aneignung können innerhalb der Gruppe gefunden werden, um Landschaft affektiv zu „begehen“ und zu „begreifen“?
Torstrassenfestival
Samstag, 3. September 2011
3. September 12 – 21 Uhr
Ringlichtsession
und
Boardwalk-BBQ
Das Sur la Montagne lädt beim Torstraßenfestival zur Fotosession ein. Wir bauen ein schmeichelndes Ringlicht auf, Ihr fotografiert Euch selbst und erhaltet die Bilder per Email. Zusätzlich veranstalten wir eines unser legendären Boardwalk-BBQs sur Torstraße...
Verortungen
Mittwoch, 7. September 2011
Ausstellung: 18 Uhr – 23 Uhr
Filmscreening: 21 Uhr
Sara Köhler & Inger Neick
Hörbuch – Mensch im Raum.
Nicht-Orte und ihre Geschichten
Marielle Pohlmann
Film – Pronóstico: inestable.
Ein filmisches Mosaik zu den aktuellen Lebensumständen junger Argentinier
Fotografie – In Vagueness
Orte sind nicht nur Wirkungsstätte einer physischen Präsenz, sondern zugleich Feld persönlicher Bezüge und Verbindungen: Mensch und Raum gehen eine Beziehung ein, die sowohl durch funktionelle wie emotionale Aspekte geprägt ist. Das Gefühl des "Verankertseins" resultiert aus der Kombination von lokaler Präsenz und emotionaler Aufladung eines Ortes und verweist somit darauf, welch wichtige Rolle der Ortsbezug für Identität und Selbstdefinition spielt. In der gegenwärtigen Erfahrungswelt vieler Menschen stellt sich jedoch die Frage, inwiefern eine "Verortung" tatsächlich noch stattfindet. Infolge gelebter Mobilität und wechselnder Lebensumstände werden Orte zu Nicht-Orten, die Suche nach Zugehörigkeit endet in Zwischenräumen und selbst bislang als fest empfundene Verankerungen werden plötzlich instabil.
In drei verschiedenen Ansätzen beschäftigt sich die Ausstellung visuell und auditiv mit dieser Thematik und versucht durch eine Verbindung unterschiedlicher Perspektiven der aktuellen Verortungs-Problematik nachzuspüren.
Frank Sorge
liest
Brunnenstraße 3
Am 21. September werden wir Frank Sorge im SlaM begrüßen. Der Brauseboy und Problembezirkslesebühnenheld wird aus seinem Spitzenwerk Brunnenstrasse 3 vorlesen.
Wir freuen uns auf Kurzgeschichten und Miniaturen aus der Nachbarschaft.
Mittwoch, 21. September 2011
Beginn: 20 Uhr
Karten: €5
Portraits de Ville
Vernissage:
Samstag, 10. September 2011
19 Uhr
Ausstellung:
10.09.2011 – 30.09.2011
Mittwoch – Sonntag
Laure and Sarah are two young photographers from France who create images with original, sometimes provocative stagings. Their respective backgrounds in interior design and graphic design resonate through their works, giving their often dreamlike universe its meaning and coherence.
In the world of photography Laure and Sarah's work is set apart by the contrasting of poetic and literary inspiration with modern aesthetics. Their compositions impress with an elegant sobriety, a delicate working of nuance and depth, constantly renewed.
Laure and Sarah work between Paris and Berlin.
official launch
temporärer Showroom
temporary showroom
26.10. - 29.10.2011
geöffnet nach Verabredung
open by apppointment
Fabian von Ferrari
+49 (0)176 60 89 74 93 mail@fabianvonferrari.com
28.Oktober 2011
ab 20 Uhr
DOVETAIL ist ein modulares Regalsystem - flexibel und leicht erweiterbar. Der Verbindungsmechanismus, der auf einer Interpretation der klassischen Schwalbenschwanzverbindung beruht und dem System sowohl Namen, als auch charakteristisches Aussehen verleiht, ermöglicht den Aufbau ohne Werkzeuge. DOVETAIL wird in den Stephanus-Werkstätten Berlin gefertigt, einer diakonischen Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
30.Oktober
Preview 12 Uhr – 20 Uhr
31. Oktober
Reception/Halloweenparty/Closing
12 Uhr - late
STUBBORN WOLF introduces the stubborn but passionate New York painter HIYME BRUMMETT to Berlin. Working in various mediums, including wood, canvas, paper and found objects, Hiyme constructs landscapes and secret languages. His paintings reference memories of mountains and skies, bikers and wolves. Dreamt to-be memories and wished forgotten ones too. Memories reconstructed using repetitive symbols and bold colors.
Halloween proves the perfect occasion for an exhibition of Hiyme's works - simultaneously playful and sinister, celebration and mourning. Halloween is also an American tradition, slightly out of place in Berlin, STUBBORN WOLF is Hiyme's first european show, he too sometimes feels slightly out of place in this city.
Lisa Kadel und Kristina Herresthal von Linie verwandeln das SlaM in ein Dickicht aus hängenden Glühbirnen und Kabeln.
Mit zartem Kunstlicht werden sie uns über die grauen Novembertage hinweg helfen.
Zu Eröffnung gibt es Baisers und Rosé.
Jan Peter Bremer
liest
Der amerikanische Investor
Am 26. November werden wir luxussaniert...
Bachmann- und Döblinpreisträger Jan Peter Bremer und „Der amerikanische Investor“ werden uns im SlaM besuchen.
Samstag, 26. November 2011
Beginn: 20 Uhr
Karten: €5
"Vielleicht sollte er dem amerikanischen Investor einen Brief schreiben. Vielleicht war der amerikanische Investor ein Mensch mit einem großen Herzen für die Literatur."
Vor sich eine weiße Wand und die herausfordernd leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Und weil sich der an diesem heißen Berliner Sommertag partout nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal, ob sich der Zustand seiner Wohnung wieder verschlechtert hat: Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von dem neuen amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab. Die Wände zeigen Risse, und ist nicht sein ganzes Leben seitdem buchstäblich in eine Schieflage geraten?
Commercial Breakup – aber mit Stil.
Unsere Nachbarn von Lunettes haben ihr Lager geräumt und sich mit den gesammelten Werken am 27. November bei uns einquartiert.
Verkauf am 27. November 2011
12 Uhr bis 21 Uhr
Lukas Kadel
The Marlboro Man is back
und andere Helden dieser Zeit.
Freitag, 2. Dezember 2011
Beginn: 20 Uhr
Lukas Kadel beschäftigt sich mit Konzepten die die Alltagskultur unserer Gesellschaft beeinflussen oder bestimmen. Sein aktueller Zyklus greift die Zigarettenwerbung der 70er und 80er Jahre in Autozeitschriften wie „Rallye Racing“ und „Auto Motor Sport“ auf.
Buchpremiere
,Toggle‘
Mittwoch, 18. Januar 2012
Beginn: 20 Uhr
Was passiert eigentlich hinter der vertrauten, bunten Suchmaske der allseits bekannten Online-Suchmaschine „Toggle“? Der gleichnamige Thriller von Florian Felix Weyh lugt literarisch hinter den Bildschirm-Vorhang und lässt seine Protagonisten in ein Netz voller Machtkämpfe, Karrieregier und elitärer Wissenskontrolle stolpern.
Antonia Baum
liest
Vollkommen leblos, bestenfalls tot
Antonia Baum, 27 und zu cool für den Bachmannpreis, kommt mit ihrem Erstling zu uns ins SlaM. Die taz umbeschreibt ihr Werk als „Debütroman im Aggro-Stakkato“ und „239 Seiten schlechte Laune“. Wir freuen uns drauf!
Eine junge Frau bricht auf, aus der Provinz in die Stadt, die Hoffnung auf Veränderung ist groß. Aber schnell stellt sie fest, dass sie nicht frei ist: nicht frei vom Unglück ihrer Eltern, nicht frei von der Angst, die sie in Ketten legt, nicht einmal frei in der Liebe, die sich als Farce entpuppt. Wer nur die Geborgenheit eines Gefängnisses kennt, dem erscheint jede Bewegung als Gefahr. Antonia Baums Heldin gibt jener Generation eine Stimme, die in den unendlichen Möglichkeiten des Glücks und der Selbstverwirklichung verloren ist. Ein erstaunliches Debüt, eine tragikomische Suada und ein ebenso emotionaler wie kühl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.
Postökonomie:
Die Möglichkeit einer Welt ohne Geld
Freitag, 27. Januar 2012
Beginn: 20 Uhr
Eintritt frei
Raphael Fellmer lebt seit zwei Jahren ohne Geld.
Er wird berichten wie man alltägliches ohne Euros erreichen und wie man durch geringeren Konsum seinen ökologischen Fußabdruck verringern kann.
In einer offenen Diskussion wird Raphael erläutern, wie eine Welt ohne Geld und Eigentum funktionieren und aussehen könnte.
Mehr Informationen zu diesem Thema und zu Raphaels Weltreise ohne Geld gibt es hier.
Kinder-Disco
Glitz-Kids
5. Februar 2012, 16 – 18 Uhr
6. bis 26. Februar 2012
In Edith Karlson's sculptural practice, animals and men are the main protagonists. Her often large-scale sculptural pieces produced by means of mixed techniques show a variety of characters, from colorful
dogs to naked humans. However, these never stand alone as mere representations, but are composed into intricate installations. Like in the old mythologies, the creatures in Karlson's works are tied into
tangled interaction, as if telling their own modern day folklore and legends. The work on show at SlaM, Drama is in your head (2011), is the latest of Karlson's productions, originally shown at the Stalker
festival in Tallinn past summer. Compared to her previous works, the piece strikes as more stripped down and rough, exposed industrial materials creating a lab-like atmosphere. While the black dog located
on the periphery of the installation resembles the large-scale animals in Karlson's previous works, the centerpiece of the work represents human body in a completely different way. Here, man is dismantled:
wooden planks support huge brains from which streams of blood are continuously flowing into various-sized industrial buckets. Reducing the subjective evaluation of human intellect and emotions to mere
biology, Drama is in your head reminds us that objectivity is often perceived in purely rational scientific terms. It also warns of the fact that the flesh and blood that constitute humans—when separated from the unexplained and the unreasonable—amount to little more than a laboratory.
Vernissage 9. 2. 2012 18 Uhr
Poetry-SlaM
"Going All The Way With Friends"
Die Danny Sherrard Good-Bye-Show.
28. Februar 2012 ab 20 Uhr
Poetry-Slam-Weltmeister Danny Sherrard verlässt Land und Stadt.
Vorher setzt er aber noch zu einem furiosen Finale bei uns im SlaM auf der Torstraße an. Ein illustre Riege an Power-Poeten wird ihn gebührend verabschieden. Darunter: Adrienne Bogdan, Julian Heun, Ken Yamamoto, Felix Römer, Lars Ruppel und vielleicht Wolf Hogekamp.
Besuch aus der Nachbarschaft:
Lunettes von nebenan kommen vorbei.
Sie werden eine Unzahl an Brillen und satte Rabatte im Gepäck haben.
Verkauf am 4. März 2012
11 Uhr bis 22 Uhr
10. März 2012
Vernissage ab 19 Uhr
10. März – 17. März
Ausstellung
The idea of this exhibition came during Aga’s extended stay in South America.
Travelling between cultures, crafts and religions created a mash-up of a world filled with amulets, talismans and wonders. Like in the magic times when deeply superstitious gypsy women were casting their charms and sold fortunes to travellers, in Chocomokko Aga presents objects of worship, magic and sex. This world full of collages, sculptures and curiosity boxes lures the attention of mysterious strangers: exotic, enigmatic and possibly from another word entirely. This exhibition fulfils the promise of any religion and all magic: to seduce good luck to its believers!
18. – 25. März 2012
Ausstellung
22. März 2012
Vernissage
Vom 18. bis zum 25. März präsentieren wir in einer Einzelausstellung Arbeiten des kanadischen Malers Wil Murray im SlaM. Murray lebt und arbeitet in Berlin.
"Untitled" photograph, Wil Murray, 2012
Wil Murray:
„I make two things at once: a painting that leaves through the studio door, and another that travels down wires and through the air. To never meet again. They participate in completely different narratives, torn apart and raised up by proud nails, drunken revelers, and teenaged bloggers.
The camera and the loom were always part of the act. They were just off stage until now. I erased the syllables of can-vas by weaving and the sound of re-pro-duc-tion by exposing film. Neither need be spoken anymore… the awful quotation marks around the word “painter” took care of that.
I have been called the Hooters of painting. I always thought I was the Brad Dourif. Potato potato. In this show you’ll get it all.“
Yvonne
Hélène
Hélène BARRIER et Yvonne GEBAUER se sont déjà rencontrées lors d’une exposition à Paris à la Galerie MU (11e arr.) réunissant trois artistes textile sous le titre «Pour broder, nous avons toute la vie ». Elles ont eu envie de se retrouver autour d’un nouveau projet, toujours autours du fil, et du temps intime, secret et pourtant extrêmement fort qu’il leur faut pour exécuter respectivement leurs œuvres. Yvonne Gebauer autour de tableaux brodés, dont les formats ont pris de l’ampleur, va s’approprier les murs de la galerie. Hélène Barrier, avec des sculptures en crochet sous forme d'essaims qui formeront une installation à l’intérieur de la galerie et une autre à l’extérieur, sur un arbre dans la rue, occupera respectivement plafond et espace public. Toutes deux proposent, selon leurs pratiques et leurs univers, un questionnement sur le temps et la métamorphose intérieure.
Pre-show:
28./29. März 2012
Vernissage:
30. März 2012, 18 Uhr
Finissage 7. April 2012
Ausstellung:
Di-Fr: 15-19 Uhr
Wochenende: 12-17 Uhr
Post-Digital Monsters
An exhibition of ‘post-digital’ works that embrace the principles of digital aesthetics, but apply them to analogue media such as painting, drawing, stitching or sculpture. The selection was part of a group show by the same name at La Gaîté lyrique, Paris, in December 2011.
Wir freuen uns diesen April wieder Teil des Pictoplasma Festivals zu sein. Dieses Jahr werden wir POST-DIGITAL MONSTERS für Euch bereithalten. Mit dabei Werke von Steven Alexander, Nina Braun, Rina Donnersmarck, Hyein Lee, Joshua Ben Longo, Raymond Lemstra, Jordan Metcalf, MYMO, Overture, Nick Sheehy, Henning Wagenbreth und Megan Whitmarsh.
The Festival
The world’s leading and largest Festival of contemporary character culture returns to Berlin, with a dense, one-week program of inspiring artist presentations, conference lectures, animation festival, workshops, installations, numerous character walk exhibitions, performances, VJ battles and of course, loads of character!
igor metropol & SlaM präsentieren
BLITZ VISIT
mit GÁBOR BUDA / DÓRA CSALA / BARBARA FOLLÁRD DÁNIEL HORVÁTH / ANDRÁS KIRÁLY / DÓRA PALATINUS PÉTER PUKLUS / OLIVER SCHMIDT
27. – 30. April 2012 | 12 – 20 Uhr
VERNISSAGE
Do, 26. April 2012, 18 - 22 Uhr
CSABA NEMES - VIDEO SCREENING
Sa, 28. April 2012, 19 - 20 Uhr
NEW VIDEO ART FROM HUNGARY
Mo, 30. April 2012, 19 - 20 Uhr
Normality in the state of emergency: since the „revolution“ of 2006, Hungary, the „happiest barack of the Eastern bloc“ is under surveillance by Europe once again. Radical changes took place in politics, and thereby also within the society in general. What is it like living in this country, and does the effects of the recent changes reflect in the arts already? How does the new generation of the Budapest art scene react?
„BLITZ VISIT“ is the first exhibition of Igor Metropol in Berlin. The non-profit association was founded in 2011 in Budapest with the aim to mediate between Hungary and abroad within the fields of fine arts and music.
AKUSTISCHER SUR-PRISE GIG
THE GREAT PARK
9. Mai 2012 | Einlass 19:30 | Karten 4/8 €
Die Süddeutsche überschlägt sich. Uns gefällt er: THE GREAT PARK wird am Mitwoch das SlaM mit seiner Musik durchdringen. Wir freuen uns auf einen wunderschönen Frühlingsabend. Für das passende Ambiente haben Teresa Aversa und Melissa Fisher gesorgt: Die beiden aktuellen Bewohner unserer Artist-in-Residence-Serie präsentieren derzeit Ihre Ausstellung FIFTY / FIFTY im SlaM. Mehr zu und von THE GREAT PARK gibt es hier.
Archiv



Auberge Sur la Montagne; 9 Artists in Residence
Melissa Fisher und Teresa Aversa
FIFTY / FIFTY
3. – 14. Mai 2012
Vernissage:
4. Mai 2012, 19 Uhr
Toronto based artists Teresa Aversa and Melissa Fisher will be splitting SlaM's gallery space right down the centre to showcase their independent bodies of work for FIFTY / FIFTY. Although separated by an invisible line, there is an underlying crossover in the artists' use of abstraction to subvert and renegotiate perceptions of reality. Stemming from autobiographical roots, their practices aim to broaden the viewer's experience using the languages of colour, shape and line.
Melissa: Meet Me There
Teresa: untitled; Disposable Camera Prints - Printed at Wal-Mart.
Finissage:
12. Mai 2012